Morgen geht es (etwas verspätet) für ein Wochenende nach Prag. Also packe ich meinen Koffer und nehme mit: Gute Frage! Denn jedes Mal ist es die gleiche Frage, die mich beschäftigt, egal wohin man fährt. Man will nicht zu viel und nicht zu wenig mitnehmen, man will nicht over- oder underdressed sein, man will auf alles vorbereitet sein. Für die Fahrt hat man gerne etwas bequemes an und abends soll es dann doch wieder schicker sein. Aber 10 Outfits für 3 Tage finde ich persönlich (und mein Gepäck auch) etwas happig. Also war ich auf der Suche nach einer Alternative. Die perfekte Lösung für tagsüber und idealerweise auch abends! Und da fiel meine Wahl auf meine Lieblingstunika. Zum Sightseeing kann man sie mit einer bequemen Leggings und Sneaker tragen und abends dann mit einer Röhrenhose und eventuell sogar hohen Hacken. Gesagt, getan und schon ist sie im Koffer. Bei Impressionen habe ich mich daher etwas umgeschaut und auch ganz schicke Tuniken gefunden, die ähnlichem Zwecke dienen könnten!

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Bilder: Impressionen


Das sogenannte White Dinner – ein Picknick von unzähligen in weiß gekleideten Menschen unter freiem Himmel – findet in immer mehr Städten statt und so auch dieses Jahr! Beispielsweise in Hamburg, Berlin, München oder Wien treffen sich Menschen um gemeinsam den Moment zu genießen und für eine Weile den Alltag zu vergessen! Ein Dinner ganz in weiß gehalten. Deshalb habe ich mich auf die Suche gemacht und passende weiße Blusen und Tuniken für diesen schönen Anlass herausgesucht. Wie diese hier zum Beispiel von Magic Woman, Cream, Noa Noa, Ewa i Walla oder Inge de Jonge. Da steht einem perfekten Dinner nichts mehr im Wege!

www.elle-belle.de

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Interview mit Andrea Heinemann, die mit Ihrem Onlineshop elle&belle unter www.elle-belle.de Frauen mit Mode aus Skandinavien verzaubert:

Woher kommt Ihre Idee, sich auf skandinavische Mode zu konzentrieren?

Fast möchte ich antworten: auf was denn sonst? Aber im ernst, die Mode aus dem Norden hat mich schon immer fasziniert. Und da bin ich ja auch nicht die Einzige, gerade in den letzten Jahren haben Designer aus Schweden oder Dänemark immer mehr weibliche Fans in Deutschland bekommen.

Welche Länder-Unterschiede gibt es z.B. zwischen dänischer und schwedischer Mode?

Das ist ein sehr interessanter Vergleich. Im Bereich der gehobenen, anspruchsvollen Markenmode hat Dänemark die Nase vorne. Auch und vor allem, wegen der sehr erfolgreichen Fashion Week  in Kopenhagen, die für den skandinavischen Raum die wichtigste Messe darstellt. Schweden glänzt hingegen mit Mode für das breite Publikum. Nicht zuletzt durch H&M hat die Schwedische Mode ein breitenwirksames Image bekommen. Stark vereinfacht könnte man also sagen: Dänemark ist klein und fein, Schweden ist groß und erfolgreich.

 

Welche 3 nordeuropäischen Designer sind derzeit am angesagtesten?

Natürlich gibt es aber in beiden Ländern auch tolle Ausnahmen.
Sicher gehören die Schwedin Malene Birger, ihr Landsmann Lars Wallin und der dänische Newcomer Jesper Møllgaard zu den wichtigsten Namen.

 

Woran erkennt ihr die Newcomer der nächsten Saison?

Wir sind auf den wichtigsten Modenschauen in Kopenhagen und Stockholm. Nur vor Ort kann man erkennen, was kommen wird.

 

Gibt es eigentlich «den» skandinavischen Modestil? Wie liesse er sich in wenigen Worten treffend beschreiben?

Das ist einfach: weiblich, natürlich, warm.

 

Was ist eure Zukunftsvision für euren Blog und den angeschlossenen Online-Shop?

Wir wollten immer schon mit unserem Blog www.skandinavische-mode.de die Lust und Neugier auf Mode aus Skandinavien wecken. Mit dem Onlineshop www.elle-belle.de können wir diese Lust nun auch befriedigen. Mit Marken wie Cream, Container, By Ti-Mo oder Ester Elenora gelingt es uns auch schon ganz gut.

Was ist Ihre schwedische Lieblingsmarke?

Ganz neu: Ester Elenora. Die gibt es erst seit zwei Jahren, als sich die schwedische Designerin Caroline Carlsen entschloss, ihre eigene Modelinie auf den Markt zu bringen. Tolle romantische Mode, die jeder Frau schneichelt.

Euer ganz persönlicher Einkaufstipp für trendbewusste Stockholm-Reisende?

Für die Mädels NK Stockholm, Hamngatan 18-20 und für die Jungs das Nitty Gritty im Krukmakargatan 26.

 

 

Andrea Heinemann betreibt in München einen Modeladen und im Web einen Onlineshop unter www.elle-belle.de Ihr Blog www.skandinavische-mode.de ist die erste Anlaufstelle für begeisterte Fans der Mode aus dem Norden.

 


Die Länge ist doch wichtig. Entgegen aller Gerüchte sind wir hier sehr wohl der Meinung: die Länge ist wichtig! Gemeint ist natürlich die Länge der Tunika. Kurze Tunika, mittellange Tunika oder lange Tunika als Tunika Kleid alles ist möglich. Hier mal ein paar Beispiele zur Auswahl.

Die Grenzen zur Bluse sind da natürlich fliesend. Die Frage, wann es eine Tunika und wann es eine Bluse ist lässt sich vielleicht am ehesten über den Schnitt und den Stil beantworten. Es gilt: weiter Schnitt, besonders im Hüftbereich (Glockenform) ist ein gutes Zeichen für eine Tunika. Und der Stil? Vintage, Romatik oder Ethno sind nunmal Stile, die eher zur Tunika passen als zu Blusen. Also kann man auch daran eine Tunika erkennen.

Bei der kurzen Tunika sind die Grenzen zur Bluse fliesend.

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Das ist wohl der Klassiker unter den Tuniken. Leicht zu erkennen, weil das gute Stück zu lang für eine Bluse und zu kurz für ein Kleid ist. Auch hier kommen wieder Schlagworte wie Vintage, Romantik oder Ethno-Style ins Spiel.

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Ähnlich wie bei der kurzen Tunika und ihrer Verwandtschaft zur Bluse ist auch bei der langen Tunika die Grenze zum Kleid fließend. Wie schön, dass die Zeiten des Modediktats vorbei sind und wir uns nicht vorschreiben lassen, was ein Kleid und was eine Tunika ist. Am besten lässt sich das Tunika Kleid dadurch beschreiben, dass es besser mit Leggins oder engen Hisen kombinierbar ist als ein klassisches Sommerkleid. Alles geht, beim Tunika Kleid.

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Früher kannte man Skandinavische Designer hauptsächlich aus dem Einrichtungsbereich und dem Produktdesign. Arne Jacobsen, Erik Magnussen oder das Gebrauchsdesign von IKEA waren Begriffe in der Welt des Designs. Seit ein paar Jahren machen auch die Skandinavischen Mode-Designer auf sich aufmerksam. Dabei hat sich ein ganz eigener Stil herauskristallisiert, der wohl am besten mit romantisch verspielt zu beschreiben ist. Skandinavische Mode ist – obwohl aus dem kühlen Norden – alles andere als kühl. Marken wie Noa Noa, Container oder Cream stehen an der Spitze dieser Entwicklung und finden täglich neue Fans. Da ist es nicht weiter verwunderlich, dass es mit www.skandinavische-mode.de auch einen Modeblog zu genau diesen Styles gibt. Dort werden regelmäßig die neuesten Trends, Farben und Designs der Skandinavischen Mode vorgestellt.


Tuniken gibt es in den verschiedensten Varianten, Formen, Farben und Materialien. Ob symmetrisch, asymmetrisch, aus Seide oder Baumwolle, mit Muster oder Uni. Wie man eine Tunika am Besten kombiniert oder welche Art Tunika man bevorzugt hängt ganz alleine vom eigenen Stil ab. Grundsätzlich kann man jedoch sagen, dass eine Tunika von jedem Typ Frau getragen werden kann. Die vielen Kombinationsmöglichkeiten einer Tunika lassen sie immer wieder in neuem Licht erscheinen.

Diese schlichte Tunika in zartem Creme kann man tagsüber sowie abends tragen, je nachdem mit welchen Accessoires man sie kombiniert. Casual oder dann doch lieber Chic?

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